DGPPN-Positionspapier zur Prävention psychischer Störungen
- Är Personalvertriedung

- vor 2 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Hier ein Positionspapier, von Prof. Dr. med. Steffi G. Riedel-Heller, MPH, Direktorin des Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health (ISAP) aus Leipzig, das uns weitergeleitet wurde. "Prävention ist in aller Munde – die Prävention psychischer Störungen steht dabei allerding selten im Fokus. Zu Unrecht: Psychische Gesundheit ist eine Voraussetzung für Bildung, Erwerbsfähigkeit, gesellschaftliche Teilhabe und sozialen Zusammenhalt. Psychische Störungen verursachen hohe Kosten durch Gesundheitsausgaben, Produktivitätsverluste, Arbeitsunfähigkeit, Frühverrentung und verringerte Erwerbsbeteiligung. Gleichzeitig zeigt die wissenschaftliche Evidenz klar, dass ein Teil der Krankheitslast psychischer Störungen durch wirksame Präventionsmaßnahmen vermeidbar ist.
Wir übersenden ein Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN) zur Prävention psychischer Störungen und Förderung psychischer Gesundheit.
Natürlich geht es hier in erster Linie um Primär- und Sekundärprävention. In unserer S3-Leitlinie wurde das schon an einigen Stellen mitgedacht, zum Beispiel im neuen Kapitel zu den Frühinterventionsstrategien. Im Papier wird zudem deutlich, dass eine Vermeidung von Chronifizierung im Sinne einer Tertiärprävention die Krankheitslast senken kann – und hier sind psychosozialen Therapien zentral (S.11)."




Kommentare