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Patient-Pflegekraft-Verhältnis

Aktualisiert: 16. Dez. 2019

Studien belegen, dass effektive Pflegepersonalstrategien die Effizienz von Gesundheitsversorgungseinrichtungen und Gesundheitssystemen verbessern.


Die Vorgaben von Gesetzgeber und Finanzierer berücksichtigen jedoch nicht die Dynamik zwischen Patient-Pflegekraft-Verhältnissen, fachlicher Kompetenz (Skill Mix), Ausbildungsstand der Pflegekräfte und Arbeitsumgebung einerseits und den Ergebnissen für die Pflegekräfte (Personalzu- und -abgänge, Jobzufriedenheit, Burnout) und den Ergebnissen für die Patienten (Patienten-Outcomes) andererseits.


Während beispielsweise die Psychiatrie durch das PRN (Projet de Rechereche en Nursing), welches nicht nur die Arbeitsauslastung misst sondern vielmehr Steuerungsinstrument der CNS ist, zusätzliche Arbeitsplätze begründen konnte, kamen andere Bereiche in den luxemburger Kliniken in Nöte. Doch gemeinhin gibt es selten definierte Personaluntergrenzen und der Outcome wird in Relation unzureichend gemessen ... und von einem definiertem Qualifikationsmix, der den Bedürfnissen der Patienten bzw. Leistungsempfängern entspricht, sind wir weit entfernt.


Durch die Einführung von DRG's, diese Überlegungen gibt es schon seit vielen Jahren, würden keine notwendigen Verbesserungen erzielt werden. Hier sollte man aus den Fehlern der Nachbarländern lernen, die unter der Komplexität des Systems, falschen Steuerungsimpulsen und der fehlerhaften Mittelverwendung leiden.


Notwendig, um nochmal auf unser Haus zu schauen, ist eine Mindestqualifikationsquote um auf allen Stationen der psychiatrischen Rehabilitationsklinik zumindest 40-50% "Fachpfleger Psychiatrie" einsetzen zu können, zu müssen, und finanzierte Personaluntergrenzen um verschiedene Service zukunftsfähig betreiben zu können, für unsere Patienten, in gesamtgesellschaftlicher Verantwortung.

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