Är Personalvertriedung am CHNP
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Hier folgen allgemeingültige Informationen. Für nähere Informationen an Beschäftigte des CHNP steht die Déléegation du personnel gerne zur Verfügung.

Grenzgänger/Grenzgängerin: Welche Formalitäten muss ich erfüllen?

 

In Luxemburg beschäftigte deutsche Grenzgänger müssen bei der Steuerverwaltung (siehe nachstehende Adresse) eine Lohnsteuerkarte beantragen. Dem Antrag ist eine Haushaltsbescheinigung beizufügen.

 

Administration des Contributions
Bureau R.T.S. non-résidents
5, Rue de Hollerich
L-2982 Luxembourg

 

Für alleinstehende Arbeitnehmer/innen ohne im Haushalt lebende Kinder muss dem Antrag eine beglaubigte Kopie des Reisepasses oder des Personalausweises des/der Antragstellers/in beigefügt werden.

 

Verheiratete Arbeitnehmer/innen ohne im Haushalt lebenden Kind, geschiedene, verwitwete oder ledige Arbeitnehmer/innen mit einem im Haushalt lebenden Kind müssen dem Antrag darüber hinaus eine beglaubigte Kopie des Familienbuches beifügen.

 

Die Lohnsteuerkarte ist dem Arbeitgeber auszuhändigen. Geschieht dies nicht, kann ein Lohnsteuersatz von 33% angewendet werden. Wir empfehlen aber, eine Kopie der Lohnsteuerkarte zu behalten.

 

Sie werden jedes Jahr von der Steuerverwaltung angeschrieben, um zu prüfen, ob sich ihre steuerliche Situation geändert hat. Wenn sich die Situation nicht geändert hat, erhalten Sie automatisch ihre neue Steuerkarte.

 

Der Arbeitgeber muss den Arbeitnehmer innerhalb von 8 Tagen nach Beginn des Arbeitsvertrags bei der Sozialversicherung anmelden.

 

Der Arbeitnehmer bekommt daraufhin einen Sozialversicherungsausweis mit einer Kennnummer zugestellt. Dieser Ausweis ist bei jeder Inanspruchnahme einer sozialen Dienstleistung vorzulegen z.B. bei Arztbesuchen,

 

Krankenhausaufenthalten, beim Medikamentenkauf, usw. Die auf dem Ausweis vermerkte Sozialversicherungsnummer ist auch bei Anfragen an die Familienkasse oder Rentenkasse anzugeben.

Wie sind die Arbeitsbedingungen und die Vergütung in Luxemburg geregelt?

 

Im Arbeitsrecht sind die Mindeststandards für die in Luxemburg geltenden Arbeitsbedingungen festgelegt (gesetzliche Arbeitszeit, gesetzlicher Urlaub, die verschiedenen Arbeitsvertragsarten, Einstellung, Entlassung, Kündigung, ...) Diese Standards gelten für alle in Luxemburg ansässigen und nicht ansässigen Arbeitnehmer.

 

Es gibt in Luxemburg einen gesetzlichen Mindestlohn, den der Arbeitgeber zahlen muss. Dieser wird bei qualifizierten Arbeitnehmern um 20 % erhöht. Um weitere Informationen zu erhalten, klicken Sie hier.

 

Darüber hinaus gelten derzeit in Luxemburg über 200 Tarifverträge. Diese können für einen ganzen Sektor oder für ein einzelnes Unternehmen gelten. Im Rahmen solcher Verträge, in Luxemburg auch Kollektivverträge genannt, sind die Arbeits- und Lohnbedingungen geregelt, die auch über die im Arbeitsrecht vorgesehenen Mindeststandards hinausgehen können.

 

Beschäftigte der Krankenhäuser unterliegen einem Tarifvertrag, der hier veröffentlich ist.

Wie bin ich als Grenzgänger/Grenzgängerin sozialversichert?

 

Als Grenzgänger/in in Luxemburg, ist jeder Arbeitnehmer bei der Nationalen Gesundheitskasse pflichtversichert. Er kann in Luxemburg zu den gleichen Bedingungen wie ein in Luxemburg ansässiger Arbeitnehmer Leistungen in Anspruch nehmen.

 

Die Europäische Richtlinie (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit in Europa, geändert durch die Richtlinie (EG) Nr. 988/2009 vom 16. September 2009 und die Umsetzungsverordnung (EG) Nr. 987/2009, sieht vor, dass die im Wohnsitzland erbrachten gemäß dem geltenden Leistungskatalog der deutschen Krankenkasse zurückerstattet werden. Demnach haben Grenzgänger/innen das gleiche Recht auf Leistungen wie Arbeitnehmer/innen, die nur in Deutschland beschäftigt sind.

Was tun im Falle eines Arbeits- oder Wegeunfalls?

 

Sie müssen den Arbeitgeber unverzüglich verständigen und beim Arzt oder im Krankenhaus darauf hinweisen, dass es sich in Ihrem Fall um einen Arbeitsunfall oder Wegeunfall handelt. Anhand einer Unfallerklärung (hier bitte zwingend Rücksprache mit dem Personalbüro halten) meldet der Arbeitgeber den Unfall bei der zuständigen Unfallversicherung (AAA) in Luxemburg.

 

Wird der Unfall von der Unfallversicherung anerkannt, übernimmt diese zu 100 Prozent die Gesundheitsleistungen gemäß den gesetzlichen Tarifen. Diese Leistungen können sowohl in Deutschland als auch in Luxemburg bezogen werden.

 

Sie können Leistungen der Unfallversicherung sowohl in Luxemburg, als auch in ihrem Wohnsitzland erhalten. Um in ihrem Wohnsitzland Leistungen zu Lasten der Unfallversicherung in Anspruch nehmen zu können, muss bei der Unfallversicherung ein Formular E 123 beantragt werden. Das Formular Dieses muss umgehend an die Krankenkasse des Wohnsitzlandes weitergeleitet werden.

Wo muss ich meine Steuern zahlen?

 

Maßgebend ist die Steuergesetzgebung des Beschäftigungslandes, also des Großherzogtums Luxemburg.

 

Die Lohnsteuer wird direkt vom Arbeitgeber einbehalten. Der einbehaltene Betrag wird anhand der Angaben auf der Lohnsteuerkarte berechnet, welche der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber aushändigen muss.

 

In Deutschland anfallende Steuern unterliegen einem Doppelbesteuerungsabkommen.

 

http://www.reforme-fiscale.public.lu/fr/personnes-physiques/calculatrice-fiscale.html

 

Der OGBL bietet seinen Mitgliedern kostenlose Unterstützung beim Ausfüllen der luxemburgischen Steuerklärung an.

Welche Ansprüche habe ich auf Familienleistungen?

 

Geburtenzulage

 

Die Geburtszulagen für Grenzgänger/innen werden seitens der Luxemburger Familienkasse gegenwärtig nur unter der Bedingung gewährt, dass die Mutter des Kindes Arbeitnehmerin in Luxemburg ist.

 

Entsprechende Anträge erhalten Sie in den Büros des OGBL.

 

Familienleistungen (Kindergeld)

 

Als Grenzgänger/in müssen Sie den Antrag für Familienleistungen bei der folgenden Verwaltungsstelle einreichen:

 

Caisse Nationale des Prestations Familiales (CNPF)
1A, boulevard Prince Henri
B.P. 394
L-2013 Luxembourg
www.cnpf.lu

 

Diesem Antrag müssen Sie eine Bescheinigung Ihrer deutschen Familienkasse beilegen, als Nachweis dafür, dass Sie in Ihrem Wohnsitzland keinen Anspruch auf solche Leistungen haben.

 

Bezieht Ihr Ehepartner berufliche Einkünfte in Deutschland, so ist die deutsche Familienkasse zuständig für die Auszahlung des Kindergeldes.

 

Wenn jedoch der Betrag aller Ihnen zustehenden Familienleistungen in Luxemburg höher ist als in Deutschland, können Sie bei der C.N.P.F. eine Ausgleichszahlung beantragen. Diese erfolgt alle sechs Monate. 

Was muss ich tun, um in den Genuss des Mutterschaftsurlaubs zu kommen?

 

Im Falle einer Schwangerschaft müssen Grenzgängerinnen so schnell wie möglich nach der Feststellung der Schwangerschaft eine Bescheinigung ihres Frauenarztes bei der zuständigen Luxemburger Krankenkasse per Einschreiben/Rückschein einreichen.

 

Auf dieser Bescheinigung ist das voraussichtliche Datum der Niederkunft zu vermerken.

 

Der Mutterschaftsurlaub beträgt acht Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt. Für stillende Mütter und bei Früh- oder Mehrlingsgeburten kann er um vier Wochen verlängert werden.

 

Die Mutterschaftszulage entspricht der Höhe der im Krankheitsfall gezahlten Leistungen.

 

Falls Sie ausführlichere Informationen über den Schutz schwangerer, berufstätiger Frauen wünschen, wenden Sie sich bitte an ein Büro des OGBL. 

Wie man eine Lebenspartnerschaft in Luxemburg anerkennen lassen kann

 

Grenzgänger, die mit einem Lebenspartner zusammen sind und die im Ausland eine eingetragene Partnerschaft haben, können diese auf Wunsch in Luxemburg offiziell anerkennen lassen indem sie die Eintragung in das von der luxemburgischen Generalstaatsanwaltschaft geführte Personenstandsregister beantragen.

 

Durch diese Eintragung wird die ausländische Lebenspartnerschaft der luxemburgischen Partnerschaft gleichgestellt. Den Lebenspartnern kommen nach der Eintragung der Lebenspartnerschaft ins Personenstandsregister alle Vorteile zu, die in Luxemburg geschlossene Partnerschaften genießen (zum Beispiel auf arbeitsrechtlicher, sozialrechtlicher oder steuerlicher Ebene).

 

Folgende Schriftstücke müssen der Anfrage beigelegt werden:

  • die Lebenspartnerschaftsurkunde über die im Ausland geschlossene Lebenspartnerschaft oder eine Bescheinigung des Eintrags dieser Lebenspartnerschaft (unabhängig von der genauen Bezeichnung dieses Dokuments, dessen Bezeichnung von Land zu Land verschieden sein kann, in Deutschland Lebenspartnerschaft, in Frankreich «Pacte civil de solidarité – Pacs», in Belgien «Cohabitation légale»). Dieses Dokument muss mit einer Apostille beziehungsweise einer Unterschriftsbeglaubigung versehen sein. Die Apostille oder die Unterschriftsbeglaubigung wird von der zuständigen Behörde des Landes vergeben, in dem das Dokument ausgestellt wurde. Sollte das Dokument nicht auf Französisch verfasst sein, muss eine von einem vereidigten Übersetzer angefertigte Übersetzung beigelegt werden;
  • kürzlich (weniger als drei Monate alte) ausgestellte vollständige Kopien der Geburtsurkunden beider Partner;
  • - für luxemburgische Staatsangehörige: eine beglaubigte Kopie des Reisepasses oder des Ausweises von beiden Lebenspartnern,
    - für EU- oder EWR-Staatsangehörige: eine beglaubigte Kopie des Reisepasses oder des Ausweises von beiden Lebenspartnern sowie eine Wohnsitzbescheinigung beider Lebenspartner, für Drittstaatsangehörige: eine beglaubigte Kopie des Reisepasses, der eine mehr als 3-monatige Aufenthaltsgenehmigung enthält. Ein im Pass eingetragenes Touristenvisum (Visum der Kategorie C) gilt nicht als rechtmäßiger Aufenthaltstitel im Sinne des luxemburgischen Gesetzes;
  • eine Adresse, an die das Personenstandsregister die Bescheinigung der eingetragenen Partnerschaft senden kann;
  • die Anfrage mit allen beigefügten Dokumenten sollte vorzugsweise per Einschreiben an folgende Adresse geschickt werden:

Greffe du Parquet Général
Répertoire Civil, Bureau BC 1.26
Cité judiciaire, L-2080 Luxembourg

oder beim Personenstandsregister werktags zwischen 8.00 und 12.00 Uhr abgegeben werden.

Wichtig:

(Version franç. publiée le 6.7.)

Transitionstabelle
Nur zur Feststellung der Neueinstufung am 1.10.2017
Transitionstabelle C1 - C10 V5.pdf
PDF-Dokument [105.7 KB]
Neue Laufbahnen
Nur gültig nach Anwendung der Transitionstabelle ab 1.10.2017
Transitionstabelle und neue Laufbahn C1 [...]
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